<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christina Müller-Friedrich, Autor bei Christina Müller-Friedrich</title>
	<atom:link href="https://mueller-friedrich.de/author/ur51fsn3cmf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mueller-friedrich.de/author/ur51fsn3cmf/</link>
	<description>Systemisches Coaching für Führungskräfte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Dec 2020 16:14:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Umgang mit beruflichen Zwickmühlen – wie navigiert man im Dilemma?</title>
		<link>https://mueller-friedrich.de/2020/12/13/umgang-mit-beruflichen-zwickmuehlen-wie-navigiert-man-im-dilemma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Müller-Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2020 11:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte Dilemma]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mueller-friedrich.de/?p=824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie ist ein Dilemma definiert? Ein Dilemma, auch Zwickmühle, bezeichnet eine Situation, die zwei Möglichkeiten der Entscheidung bietet, die beide zu einem unerwünschten Resultat führen. Es wird durch seine Ausweglosigkeit als paradox empfunden. Auch der Zwang zu einer Auswahl zwischen zwei positiven Möglichkeiten kann ein Dilemma sein. Zur Entstehung eines Dilemmas braucht es eine Bewertung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2020/12/13/umgang-mit-beruflichen-zwickmuehlen-wie-navigiert-man-im-dilemma/">Umgang mit beruflichen Zwickmühlen – wie navigiert man im Dilemma?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie ist ein Dilemma definiert?</strong></p>



<p>Ein Dilemma, auch Zwickmühle, bezeichnet eine Situation, die zwei Möglichkeiten der Entscheidung bietet, die beide zu einem unerwünschten Resultat führen. Es wird durch seine Ausweglosigkeit als paradox empfunden. Auch der Zwang zu einer Auswahl zwischen zwei positiven Möglichkeiten kann ein Dilemma sein.</p>



<p>Zur Entstehung eines Dilemmas braucht es eine Bewertung des Betroffenen, der beide Wege als gleichwertig beurteilt: gleichermaßen brauchbar oder unbrauchbar. Einer der beiden Wege wäre kein zufriedenstellendes Ergebnis, weil das Individuum entweder die Vorteile beider Optionen wünscht oder die Nachteile beider Möglichkeiten befürchtet.</p>



<p><strong>Was ist das Wesen eines Dilemmas?</strong></p>



<p>Jede Führungskraft kennt das – tagtäglich sind wir mit dilemmatischen Entscheidungen konfrontiert. Dabei ist ein Dilemma von mindestens drei Merkmalen gekennzeichnet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Gleichzeitigkeit: Es wird etwas zeitgleich gefordert, was nicht zeitgleich zu erreichen ist &#8211; beispielsweise nach oben und nach unten gleichzeitig zu gehen</li><li>Gegenseitige Abhängigkeit: Je mehr Stufen ich nach oben gehe, desto größer ist der Druck nach unten zu gehen</li><li>Zeitdruck: Es entsteht von außen oder innen ein hoher Druck zu handeln, nicht zu handeln ist keine Option</li></ul>



<p><strong>Welche Arten von Dilemmata unterscheidet man?</strong></p>



<p>Im Berufsalltag begegnen uns die folgenden Dilemmata häufig:</p>



<p><em>Ressourcen Dilemma</em></p>



<p>Es ist nicht genügend Zeit verfügbar, um zu einer guten Lösung zu kommen. Mitarbeiter fehlen, um alle gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit zu lösen. Oder es fehlt schlichtweg an den finanziellen Ressourcen, um das Erforderliche auf den Weg zu bringen.</p>



<p><em>Rollen- und Identitätsdilemma</em></p>



<p>Zuständigkeiten oder Kompetenzen sind nicht geklärt, es entstehen Unsicherheiten, wer was entscheiden darf, kann oder muss. Auch die Berücksichtigung der Individualität des einzelnen versus Gleichbehandlung aller im Team führt regelmäßig zu Zwickmühlen. Bei neuen Führungskräften geht der berufliche Aufstieg nicht selten mit einem Zugehörigkeitsdilemma und der Ausbalancierung von Distanz und Nähe zum eigenen Team einher.</p>



<p><em>Werte Dilemma</em></p>



<p>Gleichzeitig transparent, gradlinig und verbindlich zu sein und politisch und taktisch zu kommunizieren stellt viele Führungskräfte vor eine große Zwickmühle. Empathisch zu sein passt nur schwer zur Umsetzung von Entlassungen im Rahmen von notwendigen Restrukturierungen. Wertedilemmata bergen darüber hinaus häufig auch den Zündstoff des Burnouts.</p>



<p><em>Loyalitätsdilemma</em></p>



<p>Diese können bei freundschaftlichen Beziehungen zu Chefs, Mitarbeitern, Lieferanten oder Kunden auftreten, wenn man beispielsweise Entscheidungen durchsetzen muss, die diese Beziehungen gefährden. Aber auch, wenn Entscheidungen der Geschäftsleitung umgesetzt werden müssen, die der Beziehung zum Team, Lieferanten oder Kunden offenkundig schaden und man dies weder der Geschäftsleitung noch den Betroffenen transparent sagen kann oder will. Gerade das mittlere Management die sog. „Sandwich-Positionen“ sind hier öfter betroffen.</p>



<p><strong>Wie erkenne ich ob ich mich in einem Dilemma befinde?</strong></p>



<p>Die Idee zu haben, in einer Zwickmühle „das Richtige“ zu tun oder zu entscheiden, ist ein starker Indikator. Denn das nachvollziehbare und verständliche Ziel „das Richtige“ zu tun, wird es in einem Dilemma nicht geben.</p>



<p>Der Dilemma Zirkel (B. Schmid 1986) unterscheidet hierbei die Phasen</p>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Vermeiden / Leugnen („Das löst sich schon alleine auf“ / „Das kann nicht sein“</em>)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Strampeln („Irgendwie muss es doch zu lösen sein“ </em>)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Erschöpfung / Abschalten („Ich kann nicht mehr“)</em></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Verzweiflung („Es hat keinen Sinn“</em>)</li></ul>



<p>Gefühle wie Ohnmacht und Ausweglosigkeit und in eine Ecke gedrängt sein, begleiten diese Dynamik und die verschiedenen Phasen können sich durchaus wiederholen.</p>



<p><strong>Wie komme ich aus einem Dilemma heraus?</strong></p>



<p>So hart es klingen mag – nicht ohne einen Preis. Und genau die Suche nach einer Lösung ohne Preis ist es auch, die uns im Dilemma hält. Wir brauchen also eine aktive Entscheidung, hinter der wir stehen können, die wir verantworten können.</p>



<p>Somit lohnt es sich zu hinterfragen, was uns bisher an dieser Entscheidung hindert und wie wir entscheidungsfähig werden können. Meist spielen Pflichtgefühl, Gewissen, Firmenkultur, Glaubensätze und Werte eine bedeutende Rolle.</p>



<p>Hier lohnt es sich, näher hinzuschauen. Hilfreich ist es, zunächst die verschiedenen Optionen aufzuschreiben und zu erkennen, dass sich das Dilemma nicht ambivalenzfrei und ohne Preis auflösen lässt. Es ist schlichtweg nicht möglich.</p>



<p>Zudem ist es nützlich sich zu den Optionen die Werte, Überzeugungen und Glaubenssätze bewusst zu machen, die sozusagen „in Gefahr“ sind.</p>



<p>Die Veranschaulichung, dass manche Werte und Glaubensätze mehr Priorität als andere haben kann als nächster Schritt hilfreich sein. Dies zu erarbeiten kann mit einem neutralen Coach, der von außen hilfreiche Fragen zu eventuell festgefahrenen und unhinterfragten Glaubensätzen und Prämissen stellt, sinnvoll sein.</p>



<p>Durch diese Herangehensweise hat man durch die Vergegenwärtigung der Zwickmühle eine gewisse Distanzierung und ein „Blick von außen“ erreicht.</p>



<p>Es ist mehr Klarheit entstanden, welche Werte und Überzeugungen am ehesten hinterfragt werden dürfen und welche Wege welche Preise erfordern.</p>



<p>Der Weg ist dann offener von einer objektiven Entscheidung zu einer subjektiven Verantwortung und somit zu einer Haltung zu kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2020/12/13/umgang-mit-beruflichen-zwickmuehlen-wie-navigiert-man-im-dilemma/">Umgang mit beruflichen Zwickmühlen – wie navigiert man im Dilemma?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Coronakrise – Wie Menschen Krisen erleben</title>
		<link>https://mueller-friedrich.de/2020/05/17/coronakrise-wie-menschen-krisen-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Müller-Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2020 10:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mueller-friedrich.de/?p=1068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2020/05/17/coronakrise-wie-menschen-krisen-erleben/">Coronakrise – Wie Menschen Krisen erleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_animated et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0 et_animated">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Krisen zeichnen sich oft dadurch aus, dass bewährte Lösungsstrategien nicht mehr funktionieren. Menschen erleben Krisen als drohenden oder realen Kollaps der alten Normalität, Gefühle von Ohnmacht und Kontrollverlust drohen die Oberhand zu gewinnen.</p>
<p>Krisen sind weiterhin davon gekennzeichnet, dass sie einen starken Handlungsdruck erzeugen und – zumindest im Nachhinein gesehen – einen oft einschneidenden Wendepunkt darstellen.</p>
<p><strong>Was passiert bei einer Krise?</strong></p>
<p>Damit wir etwas als Krise wahrnehmen, wirken unter anderem folgende Attribute auf unser Leben – unsere „Normalität“ – ein:</p>
<ul>
<li>Katastrophales</li>
<li>Verstörendes</li>
<li>Unwahrscheinliches</li>
<li>Irritierendes</li>
</ul>
<p>Und daraus entsteht bei vielen Menschen zunächst das Gefühl von Chaos. Bisherige Wirkmechanismen und Lösungsstrategien funktionieren plötzlich nicht mehr – im Worst Case verschlimmern sie sogar vieles. Beispielsweise die Strategie, noch mehr und noch engagierter zu arbeiten, wenn man bereits völlig erschöpft ist und droht, auf einen Burnout zuzusteuern.</p>
<p>Ein Beispiel ist die menschliche und auch sonst sehr bewährte Strategie des Zusammenrückens und der Nähe, um eine drohende Gefahr abzuwehren. Gerade in der aktuellen Corona-Krise funktioniert dies jedoch nicht. </p>
<p>Unwillkürliches, impulsartiges Reagieren, verbunden mit einer Art „Angststarre“, drohen in einer Krise die Fähigkeit von Planungs- und Steuerungsvermögen zu überlagern.</p>
<p><strong>Der Unterschied zu Problemen</strong></p>
<p>Probleme sind im Unterschied zu Krisen oft dadurch gekennzeichnet, dass es Lösungen gibt, selbst wenn man auf diese eventuell gerade keinen Zugriff hat. Es gibt ein Delta zwischen Soll und Ist und es gibt einen Weg zu einer Lösung. Lösungsmechanismen lassen sich vielfältig erarbeiten und nutzen. Das ist bei einer erlebten Krise meist anders. </p>
<p><strong>Wie kann man damit umgehen?</strong></p>
<p>Wir hören momentan oft, dass wir auf Sicht fahren, das heißt: In einer Krise bewegt man sich wie im Nebel. Da wir keine Entscheidungsgrundlagen haben, wissen wir erst im Nachhinein, ob etwas richtig oder falsch war bzw. welche Auswirkungen unsere Entscheidungen hatten. Somit ist ein versöhnlicher Umgang mit einer in einer persönlichen Krisensituation getroffenen Entscheidung hilfreich. Ein großer Denkfehler ist oft, dass es zweifelsfreie Entscheidungen gäbe – die gibt es nicht. Schon gar nicht in einer Krise. Entscheidungen tragen immer Ambivalenzen mit sich und sie haben mehr oder weniger große Preisschilder im Gepäck. </p>
<p>In der aktuellen Krisen-Situation, in der unsere Normalität ohnehin stark beeinträchtigt ist, erleben von Restrukturierung, Outplacement, Mobbing oder Burnout betroffene Führungskräfte und Mitarbeiter die Belastung noch gravierender. </p>
<p>Ich habe mich auf die Unterstützung von Mitarbeitern und Führungskräften in Krisensituationen spezialisiert. Ressourcenorientiert Distanz gewinnen, Selbstschutz vor einem drohenden Burnout oder einer Depression, das Wiedererkennen von Handlungsspielräumen und das Erleben von Selbstwirksamkeit auf dem Weg zu einer neuen Normalität bilden dabei die Basis meiner Begleitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies telefonisches <a href="https://mueller-friedrich.de/systemischer-coach-mannheim/">Vorgespräch!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2020/05/17/coronakrise-wie-menschen-krisen-erleben/">Coronakrise – Wie Menschen Krisen erleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jede zweite Führungskraft fühlt sich einsam – eine Schlagzeile, die aufhorchen lässt</title>
		<link>https://mueller-friedrich.de/2019/11/20/jede-zweite-fuehrungskraft-fuehlt-sich-einsam-eine-schlagzeile-die-aufhorchen-laesst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Müller-Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 11:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mueller-friedrich.de/?p=1133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2019/11/20/jede-zweite-fuehrungskraft-fuehlt-sich-einsam-eine-schlagzeile-die-aufhorchen-laesst/">Jede zweite Führungskraft fühlt sich einsam – eine Schlagzeile, die aufhorchen lässt</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_animated et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1 et_animated">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>New Work, agile Teamplayer-Community, horizontale Hierarchien – all das klingt verlockend. Doch die Realität sieht meist anders aus: Entscheidungsfragen treffen Führungskräfte oft allein, in vielen Punkten fühlen sie sich einsam. Neu ist diese Erkenntnis nicht. Laut einer <a href="https://hbr.org/2012/02/its-time-to-acknowledge-ceo-lo">Harvard-Studie</a> wirkt sich dies bei 70 % der betroffenen Manager auf deren Performance aus. Das hat ernstzunehmende Folgen für die Betroffenen und natürlich auch für das ihnen anvertrauten Unternehmen.</em></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Was hat Führung mit Einsamkeit zu tun?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Man merkt es erst, wenn man in einem entsprechenden Level angekommen ist. Gerade noch war man im Kollegenkreis gut vernetzt und der Austausch von Meinungen und Perspektiven waren noch salonfähig. Aber mit zunehmender Hierarchiestufe oder nach einem Wechsel in ein neues Unternehmen meiden viele Manager zunehmend den Austausch mit Kollegen und Mitarbeitern.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Was ist der Hintergrund? Möchte man möglichst keine Zweifel an der eigenen Stärke und dem eigenen Know-how aufkommen lassen? Sind adäquate Partner, mit denen man vertraulich auf Augenhöhe sprechen kann, nicht verfügbar?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Oder fehlt einfach die Zeit? Denn wer die ganze Woche pendelt oder in einem Hotelzimmer wohnt, dem fehlt die Zeit, sich mit Freunden oder nahestehenden Personen zu treffen und auszutauschen. Langfristig kann dies in eine Art „soziale Isolation“ münden. Wie besprochen, eher vom Sinne her meine Ursprungsaussage.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Die persönliche Freizeit konzentriert sich auf die verbliebenen wenigen Stunden am Wochenende. Und diese möchte man nicht mit beruflichen Angelegenheiten vollpacken, zumal man firmeninterne Probleme ohnehin nicht nach außen tragen kann – und somit wieder alleine dastehen würde.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><strong>Die Führungskraft – unfehlbar und allwissend?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Manager zu sein, heißt: führen, lenken und häufig auch unbequeme Entscheidungen alleine treffen können. Dabei hat jede Entscheidung einen Preis und bedeutet, Ambi- oder Multivalenz auszuhalten und ein Risiko einzugehen. Aber dazu müssen wir auch Probleme erkennen, wahrnehmen und andere Perspektiven annehmen (wollen).</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Stärke, Unfehlbarkeit und Selbstvertrauen – stets denken wir, dies darstellen bzw. zeigen zu müssen. Ist es die etablierte Unternehmenskultur oder kommt der Erwartungsdruck von uns als Führungskraft von innen heraus? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beide Faktoren unterbewusst mitschwingen können.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Die Gründe mögen vielfältig sein – die Auswirkung bleibt gleich: Die Dimensionen von Entscheidungen werden ohne Feedback, kritische Auseinandersetzung und Sichtweisen anderer Personen einseitig.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><strong>Welche Rolle spielt die Höhe der Hierarchieposition?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->„Es traut sich ja keiner, mir zu widersprechen.“ Ob Inhaber von Start-ups, Mittelstand-Unternehmen oder Senior Executives von Konzernen – diese Aussage habe ich schon sehr oft gehört. Manche bezeichnen es als „fehlende Reflexion auf Augenhöhe“ – nicht etwa, weil Kollegen und Mitarbeiter nicht dazu in der Lage wären, sondern weil es sich so etabliert hat.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Gilt also: Je höher die Hierarchieposition, desto weniger offenes, persönliches Feedback? Gibt es stattdessen sogenannte „gefilterte Rückmeldungen“?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Hören Manager also, was andere glauben, was sie hören wollen? Das wäre dann eine Art „Erwartungserwartung“. Mitarbeiter sagen und denken, was schon immer gedacht wurde und was – möglichst ohne anzuecken – kommunizierbar ist.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Aber sollten diese Denkweisen nicht der Vergangenheit und den top-down-Strukturen früherer<br /> Firmen- und Führungskultur angehören? Wird nicht gerade eine horizontale Firmenphilosophie angestrebt? Doch wie ist das zu bewerkstelligen?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Ein guter Weg kann sein, als ersten Schritt, eine Akzeptanz für die Problematik zu entwickeln. Denn nur wer akzeptiert, kann Entscheidungen treffen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><strong>Welche Relevanz hat die entsprechende Firmen- und Führungskultur?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Wie produktiv ist Feedback oder gar Kritik? Werden Mitarbeiter, die Kritik äußern, lediglich als<br /> „Bedenkenträger“ angesehen oder runden sie als wertvollen Beitrag die Perspektive zu einer Thematik ab? Oder bilden sie sogar ganz neue Impulse und Perspektiven heraus?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Steht die für Kritik und Feedback offene Firmenkultur lediglich auf dem Unternehmensportfolio, oder werden Mitarbeiter aktiv in Entscheidungen und Sichtweisen mit einbezogen?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Als Führungskraft aktiv aufrichtiges und kritisches Feedback von Kollegen und Mitarbeitern einzufordern, setzt eine gewisse Courage voraus. Es bedeutet, sich gegen andere Meinungen zu behaupten, aber eben auch seinen Kurs zu reflektieren und korrigieren.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><strong>Welche Folgen hat die Einsamkeit auf die Betroffenen und die Unternehmen?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->So verständlich die Gründe für die „Einsamkeit“ sein mögen, die Auswirkung auf Unternehmen sind gravierend. Und diese holen dann sowohl die Führungskräfte als auch die Unternehmen ein: Eine starre Struktur lässt keine neuen Möglichkeiten zu. </p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Einseitige Sichtweisen führen zu einseitigen und begrenzt reflektierten Beschlüssen. Außerdem haben sie einen schlechten Einfluss auf die Agilität eines Unternehmens, ob im Hinblick auf die digitale Transformation, Prozessveränderungen und nicht zuletzt die Mitarbeitermotivation.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Oder es macht sich schleichend eine Lähmung breit und die Entscheidungen versiegen gänzlich. Nach dem Motto: Bevor ich etwas falsch mache, mache ich lieber nichts oder erst dann, wenn die Wogen hochschlagen und ich gar nicht mehr anders kann. Oder anders ausgedrückt: die Lähmung als Gegenteil zur Agilität.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Eine Lösung ist das sicher nicht – bzw. wenn, dann nur kurzfristig.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><strong>Welche Bedeutung hat die Fehlerkultur und die Feedbackkultur eines Unternehmens?</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Auf einer Karrieremesse fragte ich mehrere Vertreter von großen und kleinen Unternehmen, was sie sich für ihre Unternehmen wünschen würden. Mit überwältigender Mehrheit wurde der Wunsch geäußert, dass Führungskräfte nicht von sich erwarten sollen, alles wissen und können zu müssen. Als zweiter Punkt wurde der Wunsch nach einer aktiven und offenen Fehlerkultur laut. Und das in allen Ebenen, ob nun der Chef einen vermeintlichen Fehler macht oder der Kollege bzw. Mitarbeiter.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Führungskräfte sowie Unternehmen an sich und deren Mitarbeiter können also von einer horizontalen Firmenphilosophie mit offener Fehlerkultur profitieren. Doch wie gelingt dies?<br /> Lässt sich die Einsamkeit in den Führungsetagen ummünzen? In eine agile Firmenkultur unter Einbeziehung der Kollegen und Mitarbeiter, bei der der Manager aber noch immer die Zügel in der Hand hält? Die Antwort lautet: ja, es gibt Lösungen und Wege dazu, und sie lassen sich erlernen. Denn eins sollten wir nicht vergessen: Die Verantwortung zur Entscheidung geht den Führungskräften nicht verloren – denn diese ist nicht delegierbar. Aber es lassen sich mehr Ecken ausleuchten, wenn wir mehrere Lichtquellen zulassen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Ich hätte mir gerade zu Beginn meiner Karriere mitunter einen Sparringspartner gewünscht. Auch später wäre die ein oder andere Entscheidung anders ausgefallen, wenn ich mir selbst eingestanden hätte, dass es kein Ausdruck von Schwäche, sondern von Größe ist, eine weitere Perspektive einzuholen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Damals gab es solche Angebote nicht. Heute schon: Ich biete Führungskräften und Managern die Möglichkeit zum Austausch und Reflexion auf Augenhöhe.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies telefonisches <a href="https://mueller-friedrich.de/systemischer-coach-mannheim/">Vorgespräch!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mueller-friedrich.de/2019/11/20/jede-zweite-fuehrungskraft-fuehlt-sich-einsam-eine-schlagzeile-die-aufhorchen-laesst/">Jede zweite Führungskraft fühlt sich einsam – eine Schlagzeile, die aufhorchen lässt</a> erschien zuerst auf <a href="https://mueller-friedrich.de">Christina Müller-Friedrich</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
